Willkommen auf der Homepage der
Alphornbläser Dinkelsbühl

Aktuelle Besetzung

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Aktuelles Team der Alphornbläser Dinkelsbühl

Entstehung

Es war im Herbst 2010 als ein Mitglied der Reiterlichen Jagdhornbläsern Dinkelsbühl nach einer der wöchentlichen Übungsstunden den Wunsch äußerte, nicht nur das Jagdhorn, sondern auch ein Alphorn zu blasen. Zwar überrascht, aber doch gleich begeistert, erklärten sich weitere Jagdhornbläser aus der Gruppe bereit, sich diesem Wunsch anzuschließen. So begann die Suche im Internet nach kostengünstigen Alphörnern. Ein brauchbares und akzeptables Angebot gab ein Alphornbauer aus Bischofswiesen ab. Die fünf Interessenten für ein Alphorn erklärten sich mit dem Angebot einverstanden und beschlossen den Kauf.

Das nächste Problem war, einen guten Übungsleiter zu finden. Nun kannten wir Alfons Fischer ( hier geht es zur Website von Welthall ) bereits vom Jagdhornblasen. Er unterstützte uns damals in der Gründungsphase längere Zeit und legte den Grundstock zu dem, was die Reiterlichen Jagdhornbläser heute sind. Da wir von seinen Konzerten her wussten, dass er auch leidenschaftlicher Alphornbläser ist, lag nichts näher, als ihn zu fragen und zu bitten, uns das Alphornblasen beizubringen. Glücklicherweise rannten wir mit unserem Ansinnen bei ihm offene Türen ein.

Am 19. April 2011 fuhren wir fünf Alphorninteressenten in einem Kleinbus nach Bischofswiesen, wo uns bereits Alfons Fischer erwartete, um uns beim Kauf der Alphörner fachkundig zu beraten. Wir erstanden Alphörner im Grundton F mit Ergänzungsstücken für die Erweiterung auf Es, so dass wir eventuell auch mit den Jagdhörnern kombiniert musizieren können. Am 28. April 2011 begannen wir mit der Probenarbeit.

Die Alphornbläser Dinkelsbühl beim Kauf ihrer Alphörner
Die Alphornbläser Dinkelsbühl beim Kauf ihrer Alphörner.

Es dauerte nicht lange, dass sich in Dinkelsbühl die Gründung einer Alphornbläsergruppe herumsprach. Zwei Dinkelsbühler Jäger, die bereits Alphörner hatten, meldeten sich mit dem Wunsch, in unserer Gruppe mitspielen zu können. Bei der Probe am 8. Aug. 2011 waren sie erstmalig dabei und sind seither Mitglied unseres Ensembles, das nunmehr sieben Mitglieder umfasst.

Ein großes Problem der Anfangszeit war, einen passenden Probenraum zu finden. So mussten wir uns zunächst mit vielen Provisorien begnügen, bis wir schließlich als bleibendes Domizil von der Stadt Dinkelsbühl die Mittelschule angeboten bekamen. Hier halten wir nun seit dem 15. Oktober 2013 unsere regelmäßigen Proben ab und sind überglücklich, denn hier sind die räumlichen Voraussetzungen ideal.

Unser bläserisches Können, unser musikalisches Verständnis für das Alphorn und damit auch unser Selbstbewusstsein nahm unter der geduldigen Leitung von unserem Alfons sehr schnell zu. Damit war der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns einen besonderen und speziellen Namen geben wollten. Entsprechend der Alphornphilosophie von Alfons, die auch unserem Verständnis voll entspricht, wollten wir die Grundvoraussetzungen zum Alphornblasen dokumentieren - Ruhe, Gelassenheit, Zeit haben. Für diese Attribute gibt es ein altfränkisches Wort, nämlich „Lusum“ und so nennen wir uns nun.

Danach entwickelten wir auch ein Logo für unsere Gruppe, in dem unser Name, unsere Stadt und das Umland mit stilisierter Wörnitz und der Silberdistel auf dem Alphorn zu sehen ist.

Logo der Alphornbläser Dinkelsbühl

Unser erster großer öffentlicher Auftritt war aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Reiterlichen Jagdhornbläser Dinkelsbühl am 14. Oktober 2012 auf dem Altrathausplatz. Dem folgte am 2. Dez. 2012 ein Adventskonzert in der St. Jakobskirche in Öttingen. Seither treten wir bei allen möglichen Veranstaltungen auf.

Highlight in 2022 - Unser Musikalischer Leiter Alfons Fischer komponierte eine

Messe für Alphorn, Orgel, Cello und Gesang!

Dieses umfangreiche musikalische Werk konnte nach mehrmonatigen Probenfleiß

am 4. Juni 2022 im Münster St. Georg in Dinkelsbühl
mit großem Erfolg uraufgeführt

werden.

Alphornmesse im Münster St. Georg
Alphornmesse im Münster St. Georg

Eines muss abschließend noch erwähnt werden. Alljährlich fährt unsere Gruppe am ersten Juliwochenende zu einem Intensivübungswochenende in die Alpen, um die Hörner dort erklingen zu lassen, wo sie entstanden sind und wo ihr weicher Ton am einprägsamsten ist. Wenn wir dann noch mit Echo spielen können, öffnen sich unsere Herzen und wir sammeln Kraft für weiteres Tun.

Ehemalige Mitglieder